Ein herzliches Vergelt’s Gott den Pfarrgemeinden!

Die weihnachtlichen Tage öffneten auch in diesem Jahr Herzen und Brieftaschen. So ist es uns ein Bedürfnis allen für ihre Großzügigkeit und Unterstützung guter Werke zu danken:

  • Letztes Jahr wurde auch in Kappl erstmalig eine Adventfensteraktion organisiert.
    Wir danken dem Vorbereitungsteam und allen Mitwirkenden – es war eine gelungene Sache.
    Herzlichen Dank auch für die Spenden aus den „OFFENEN Adventfenstern“ von EUR 2.984,00 für die Kirchturmrestaurierung.
  • Vergelt’s Gott für die Kollekten an den Weihnachtstagen zugunsten der Pfarrkirche und Seelsorge.
  • Vergelt’s Gott für die Unterstützung von „Bruder und Schwester in Not“ 2025.
    Ergebnis in Kappl und Langesthei EUR 4.258,33
  • Die Sammlung für die Priesterausbildung am 6. Jänner 2026 ergab EUR 728,24 (Kappl und Langesthei) – Vergelt’s Gott.
  • 2026 gab es wieder ein großartiges Spendenergebnis bei der Sternsingeraktion. Viele motivierte Sternsinger (Könige und Königinnen, Begleitpersonen, großzügige Mittagstische (die alle mindestens 5 Sterne verdienen), Helfer beim Vorbereiten im Pfarrjugendheim und seit vielen Jahren die zeitintensive Organisation von Bruno, Bernhard und Reginald, haben zum gemeinsamen Erfolg beigetragen.
    12 Gruppen in Kappl, 2 Gruppen in Langesthei und 6 Gruppen in See brachten die Weihnachtsbotschaft vom menschgewordenen Gottessohn in die Häuser. Hauptprojekt dieses Jahr ist Tansania, wo viele Menschen zu wenig zu essen und kein sauberes Trinkwasser haben.
    Ergebnisse:
    Kappl EUR 21.228,09
    Langesthei EUR 1.365,00
    See EUR 8.300,00
  • Danken möchten wir auch den Mitarbeiterinnen beim Roratefrühstück in Kappl, das jeweils am Dienstag über 60 GottesdienstbesucherInnen mit einem guten und netten Frühstück begrüßten – Vergelt’s Gott für eure Arbeit zur Freude der Gottesdienstbesucher.
  • Ein herzlicher Dank auch an Stefan Kleinheinz für seine Sachspenden immer wieder während des Jahres.
  • Mathilde Juen hat auch dieses Jahr wieder für unsere neu getauften Kinder wunderschöne Kerzen gestaltet – danke dir dafür.

      Wichtige Termine zum Vormerken

      • Mi. 18.02.26  Aschermittwoch – Beginn der 40tägigen österlichen Bußzeit – Fastensuppen-Essen
      • 28.2./01.03.26 Großes Gebet in der Pfarre See
      • So. 22.03.26         5. Fastensonntag – Großes Gebet in Langesthei
      • Sa. 28.04.26         Buß- und Versöhnungsfeier für den Seelsorgeraum in Kappl
      • So. 29.04.26         Palmsonntag – Beginn der Hl. Karwoche
      • So. 05.04.26         Osterfest
      • So. 19.04.26         Feier der Erstkommunion in Langesthei
      • So. 26.04.26         Feier der Erstkommunion in See
      • So. 03.05.26         Feier der Erstkommunion in Kappl
      • Do. 14.05.26         Christi Himmelfahrt
      • So. 24.05.26         Pfingstfest
      • Do. 04.06.26         Fronleichnamsfeier
      • Sa. 06.06.26         10.00 Uhr – Firmung in Kappl für den Seelsorgeraum mit Bischof Hermann Glettler
      • So. 07.06.26         Pfarrfest aus Anlass des 300-Jahrjubiläums
      • Fr.  12.06.26          Herz-Jesu-Fest
      • Sa.  13.06.26        feierlicher Pfarrgottesdienst mit anschließend Herz-Jesu-Prozession in Langesthei
      • So. 14.06.26         Herz-Jesu-Prozession in Kappl und See – Tiroler Landesfeiertag

      Weiters möchten wir auch an diverse Kirchenkonzerte und Veranstaltungen während des ganzen Jubiläumsjahres hinweisen –  einen Informationsfolder haben die Sternsinger bereits an alle Haushalte verteilt bzw. liegen in der Kirche auf. Aktuelle Veranstaltungshinweise finden sich immer auf der Website des Seelsorgeraumes.

       

       

       

       

       

       

       

       

      Eine 40-tägige Reise nach Innen …

       

      Liebe Mitchristen in unserem Seelsorgeraum!

       

      Sie ist seit altersher ein leicht verstehbares Zeichen der Vergänglichkeit, ein Zeichen der Umkehr (eigentlich des „Umdenkens“), der Läuterung, der Besserung:

      Die ASCHE, der anorganische Rest, der nach der Verbrennung übrigbleibt.

       

      So badeten die Römer an ihrem Neujahrstag (im März) in Asche, um geläutert, rein das Neue Jahr zu beginnen.

      In Israel und Ägypten, bei den Arabern und Griechen gab es diese ausdrucksstarke Geste, sich zum Zeichen von Klage und Trauer Asche aufs Haupt zu streuen.

      Seit dem 7. Jahrhundert beginnt in der Kirche mit dem Aschermittwoch die 40-tägige Vorbereitung auf OSTERN. Mit der Asche verbrannter Palmzweige empfangen wir das Aschekreuz. Es ist der Übergang vom Fasching zur Fastenzeit.

       

      Papst Franziskus sagte in der Aschermittwoch-Ansprache 2024: „Die kommende Zeit taucht uns in ein Bad der Reinigung. Sie will uns helfen, jede „Schminke“ zu entfernen, alles, was wir auftragen, um angemessen zu erscheinen und besser als wir sind!

      Das Aschekreuz hilft uns in unser Inneres zu schauen und uns bewusst zu werden, wer wir wirklich sind, indem wir die Masken abnehmen…

      Solange du weiterhin eine Rüstung, einen Panzer trägst, die dein Herz verhüllen, solange du dich mit der Maske des Scheins tarnst, um stark und unbesiegbar zu erscheinen, wirst du leer und unfruchtbar bleiben.“

       

      Wir sind sterblich, wir sind Staub, unser Leben ist wie ein Hauch! Wir sollten also die kommende Zeit nützen, um unsere Existenz, unser Leben ehrlich anzuschauen; vielleicht auch heilsam erschrecken über die Kürze des Lebens, seine Vergänglichkeit.

      Was immer wir aufbauen, im Leben erreichen, worauf wir so stolz sind, es kann von heute auf morgen wertlos werden.

      Der Aschermittwoch unter dem Zeichen des Kreuzes ist wie eine Eintrittskarte in dein Inneres, in die Verborgenheit. Ins Verborgene eintreten, meint Papst Franziskus, bedeutet zum Herzen zurückzukehren. Es ist eine Reise von außen nach innen, damit alles, was wir erleben, auch unsere Beziehung zu Gott, sich nicht auf Äußerlichkeiten reduziert. Es bedeutet zu unserem wahren ICH zurückzukehren und es so, wie es ist, nackt und bloß vor Gott zu bringen …

      In unserer Zeit wird viel offengelegt, zur Schau gestellt, öffentlich ungeniert gebeichtet, dem Geschwätz des Augenblickes überlassen.

      Und jetzt sagt uns der Herr: Mensch, der Du glauben willst – begib dich ins Verborgene, ins Gespräch mit Gott – kehr in deine Mitte zurück. Genau dort, wo auch so viele Ängste, Schuld- und Schamgefühle und Sünden wohnen, dort erreicht dich der Herr, um dich zu heilen. Denn wenn wir die Vergänglichkeit betrachten, den Tod, bedenken wir noch vielmehr das Leben.

      Gott lässt nicht zu, dass das Leben verschwindet; aus unseren Bruchstücken kann er, wenn wir im Tod leiblich verfallen, zu Staub werden – ein neues Leben erwecken.

      Gott, der uns alle, dich und mich von jeher liebt, er hat diese Macht.

       

      Viel Mut und lass Dich in der Stille von der Liebe Christi umarmen …