Liebe Pfarrangehörige,
liebe Kranke, liebe Familien!
Wir stehen mitten in den Vorbereitungen auf das Christfest. Ganz unterschiedlich feiern Menschen rund um den Erdball Weihnachten.
Immer aber ist es ein frohes Fest, das ein „Mehr im Leben“, Heil und einen neuen Anfang verheißt. Denn ein Kind ist uns geboren, von dem gesagt wird: Es ist Jesus; er ist Christus, der Herr! Der Retter und Heiland.
Das Wort HEILAND kommt aus dem Mittel- und Althochdeutschen heilant (heilend); es ist die kurze, prägnante Übersetzung von „Jesus Christus“ als dem Salvator mundi, dem Befreier, dem Retter der Welt.
Von der Sehnsucht nach Hoffnung, dass Gott Rettung und Heil bringen möge, ist viel im Alten Testament, bei den Propheten und in den Gebeten Israels, den Psalmen, die Rede; auch vom Dank für erfahrene Rettung aus Leid und Bedrängnis.
Unerfüllte Sehnsucht nach unverletztem Leben treibt uns heute ebenso um. Ja, noch stärker, als in den letzten Jahren.
So viele Krisen, Gewalt, Krieg, Zerstörung und himmelschreiende Ungerechtigkeiten.
Vieles ist im Umbruch, nichts darf bleiben, auf so wenig kann man sich verlassen.
Was bleibt – wenn alles schwankt? Es bleibt wohl die Hoffnung – die entscheidende Lebenskraft, dass es trotzdem Zukunft und Besserung der Lebensumstände gibt. Als Christen verbinden wir diese Hoffnung und Sehnsucht mit Gottes Menschwerdung in Jesus Christus. In ihm und in seinem Wort finden gläubige Menschen ein Fundament und Sicherheit in ihren täglichen Handlungen und Entscheidungen.
Christus ist uns Erlöser, Retter und Heiland. Er befreit aus den vielfachen Ängsten. Davon singen die tiefsinnigen Advent- und Weihnachtslieder. Viele sind in schweren Zeiten entstanden.
In der westfälischen Stadt Unna schrieb angesichts der grassierenden Pest Pfarrer Philipp Nicolai das Lied: „Wachet auf ruft uns die Stimme“.
1622 schreit der Jesuit Friedrich Spee vor dem Hintergrund der Hexenverfolgung seine Verzweiflung über das Schicksal der zum Tode verurteilten hinaus: „Wo bleibt der Trost der ganzen Welt“…
Jochen Klepper ist mit einer Jüdin verheiratet. Aufgrund des NS-Terrors drohen den beiden die zwangsweise Scheidung ihrer Ehe und Vernichtung; sie kommen den Nazis zuvor und nehmen sich das Leben. Der Dichter ringt mit sich, mit Gott. In seinem Weihnachtslied heißt es: „Die Nacht ist vorgedrungen, der Tag ist nicht mehr fern. Noch manche Nacht wird fallen auf Menschenleid und -schuld. Doch wandert nun mit allen der Stern der Gotteshuld.“
Und in der Nacht des Heiles werden wir wieder singen:
„Stille Nacht – da uns schlägt die rettende Stund. Christ, der Retter ist da!“
Mit Dank und Freude dürfen wir die heilbringende Nachricht hören. Gottes Wort lässt Wunden heilen, es stiftet Frieden und lässt uns entsprechend handeln. Dann ist es wirklich wieder WEIHNACHT. Dann ist der Heiland in unsere Herzen gekommen. Die Menschen beginnen, nicht Unheil und Unfrieden zu stiften, sondern sie helfen zur Freude und Heilung und wagen mutige Schritte zum Frieden!
So wünschen Euch euer Pfarrer, Diakon Herbert, Pfarrkoordinatorin Alexandra, unsere Sekretärinnen Gerlinde und Klaudia, der PGR, PKR und alle MitarbeiterInnen in den Pfarreien, ein Weihnachtsfest voll Liebe, Freude und Klarheit, sowie einen guten Start ins neue Jahr 2026.
Sternsingen 2026
Seit dem Beginn in den 50ger Jahren hat sich die Sternsingeraktion zu einer der größten christlichen Hilfsorganisationen entwickelt. Junge Menschen stellen sich in den Dienst der guten Sache, verkünden die Weihnachtsbotschaft von der Liebe Gottes zu allen Menschen, besonders den Armen und Kindern in Not. 85.000 Kinder und Jugendliche setzen sich mit Unterstützung von 30.000 Erwachsenen in ganz Österreich für ein würdiges Leben in den Armutsregionen der Welt ein. Inhaltlicher Schwerpunkt der Sternsingeraktion 2026 ist Tansania. In dem ostafrikanischen Land leiden viele Menschen unter Hunger und Wassermangel, verschärft durch die Klimakrise. Mit den Spenden vom Sternsingen setzen sich die Projekte der Dreikönigsaktion tatkräftig für nachhaltige Landwirtschaft ein.
So hilft Sternsingen: Nahrung sichern in Tansania
In Tansania kämpfen viele Menschen täglich ums Überleben. Hunger, Wassermangel und Armut bestimmen den Alltag ganzer Familien. Die Böden sind ausgetrocknet, das Wissen über nachhaltige Anbaumethoden fehlt vielerorts. Die Klimakrise verschärft die Lage dramatisch: Dürreperioden, plötzliche Überschwemmungen und Schädlingsbefall machen die Landwirtschaft unberechenbar.
Vor allem Kinder leiden an Mangelernährung, diese bremst ihre körperliche und geistige Entwicklung. Viele müssen mit leerem Magen arbeiten, statt zu lernen. Bildung wird zum Luxus – ebenso wie medizinische Versorgung, die meist zu teuer oder zu weit entfernt ist.
Das STERNSINGEN findet am 2. und 5. Jänner in Kappl und Langesthei statt. Die genauen Besuchszeiten sind in den Schaukästen ausgehängt, sowie im Internet SR-Unteres Paznaun ersichtlich.
Ein großes Vergelt’s Gott den jungen Menschen (Firmlingen und Ministranten) und ihren Begleitpersonen für ihre Motivation und Bestärkung. Vergelt’s Gott allen HelferInnen im Hintergrund und besonders Euch SpenderInnen für die gastfreundliche Aufnahme. Ebenso bedanken wir uns bei den Familien, die die Sternsinger zum Mittagsmahl aufnehmen.
Vergelt’s Gott Bruno für die organisatorische Leitung der Sternsingeraktion.
Epiphaniesammlung am 6. Jänner
Am 6. Jänner ist Priestersammlung und wir bitten um eure Unterstützung! Denn seit 1926 sammelt das Päpstliche Missionswerke im Auftrag des Papstes am 6. Jänner für die Ausbildung der Priesterstudenten in den ärmsten Ländern der Welt. Die Förderung der vielen Priesterstudenten ist für uns zu einer Hauptaufgabe geworden. Die Unterstützung der Priesterseminare ist für die Zukunft der Kirche von höchster Bedeutung, die erforderlichen Mittel können von den Diözesen vor Ort nicht geleistet werden. Es fehlt oft an allem: Unterkünfte, Lehrmaterialien und sogar das tägliche Essen. Deshalb bitten wir am Fest der Epiphanie (6. Jänner – Dreikönig) für Eure Spenden bei der Sammlung für Priesterstudenten. – Vergelt’s Gott!
Wir sagen ein herzliches DANKE!
- Schon viele Jahre schenkt uns das Adventkranzteam den großen Adventkranz in St. Antonius.
Ein herzliches Vergelt´s Gott für Euren Einsatz und die Freude, die ihr damit der Pfarrgemeinde schenkt! - Danke auch Allen, die beim Herrichten und Schmücken der Christbäume in der Kirche mitgeholfen haben! Vergelt´s Gott.
- Wir möchten auch einmal herzlich unseren Raumpflegerinnen danken, die jede Woche unsere Kirche reinigen. Vergelt’s Gott.
- Danke auch dem Roratefrühstücksteam in Kappl, das jeweils am Dienstag für viele GottesdienstbesucherInnen nach dem Rorate ein Frühstück vorbereitet hat.
Ein Vergelt’s Gott auch an Stefan Kleinheinz. - Weiters möchten wir uns auch noch für die Briefe an Kinder in Indien bedanken, mit denen unser lieber Linus (der fleißig im SSR aushilft) echte Christtagsfreude in sein Heimatdorf bringen kann.
- Auch allen, die ein offenes Adventfenster hatten und die freiwilligen Spenden für die Kirchturmrestaurierung verwendeten, ein herzliches Vergelt’s Gott dafür.
Friedenslichtaktion 2025
Wie im vergangenen Jahr wird die Jugendfeuerwehr das Friedenslicht wieder am 24.12. nach der Kindermette vor der Kirche verteilen und für einen guten Zweck sammeln. Kerzen, um das Friedenslicht mit nach Hause zu nehmen, gibt es sowohl bei der Jugendfeuerwehr (€ 3,00) vor der Kirche, als auch in der Kirche (€ 3,00) zu erstehen. Weihrauch & Kohle zum Räuchern liegen in der Kirche auf (€ 2,50).
Zusätzlich wird die Schützenkompanie Kappl das Friedenslicht wieder rechtzeitig in die meisten Kapellen der Pfarrgemeinde Kappl bringen, wo es von jedem abgeholt werden kann.
Das Sakrament der Ehe spendeten sich:
Kappl:
- Juni Benjamin Petter & Tanja Pfeifer
- August Christian Zürcher & Jessica Pfeifer
- August Daniel Spiss & Marlen Sonderegger
- Oktober Andreas Rudigier & Jacqueline Jörg
See:
- Mai Marco Hauser & Aliza Bock
Taufen im Jahr 2025
Kappl:
- Februar Emily Siegele; Patrik & Selina
- Februar Livia Zangerle; Johannes & Bettina
- März Eliano Rauchegger; Rainer & Stefanie
- März Elli Sailer; Josef & Tamara
- April Lea Nicole Pfeifer; Mathias & Isabell
- April Leo Sellemond; Daniel & Andrea
- Mai Lio Sieberer; Thomas & Patrice
- Juni Jakob Walter; Fabian & Sarah
- Juni Johanna Schranz; Christian & Irene
- Juni Lias Ladner; Julian & Cindy
- Juni Eliana Juen; Bernhard & Isabell
- August David Siegele; Matthias & Paula
- September Leon Wacher; Markus & Romana
- September Hanna Lerch; Ramiro & Rebecca
- September Hannes Spiß; Christoph & Teresa
- September Matteo Handle; Stephan & Verena
- Oktober Jehle Anna Maria; Mathias & Sabrina
- Oktober Rudigier Elisabeth; Andreas & Jacqueline
Langesthei:
- März Johanna Eiter; Lukas & Carina
See:
- Jänner Juen Arthur Johann; Peter & Nadja
- Jänner Müller Elias Ludwig; Martin & Melanie
- März Mallaun Matilda; Christian & Anna
- März Ladner Hans-Peter; Christoph & Christine
- April Zangerl Judith; Manfred & Kathrin
- April Schmid Lea; Mathias & Michelle
- Mai Juen Hannes; Markus & Julia
- Mai Pfeifer Fabio; Wilhelm & Isabell
- Juli Siegele Noah; Patrick & Silvana
- September Matt Flora; Simon & Lisa-Marie
- Oktober Helsen Fabio; Jorn & Lisa
- Oktober Narr Frieda; Raphael & Jolanda
- November Spiss Samuel; Werner & Elisabeth
- Dezember Dobler Emilio; Lukas & Janine